Dienstag, 19. Januar 2016

Lass doch die Sonne rein!

Ich bin Perserin und als solche brauche ich, um mich wohl zu fühlen, auch im Winter eine Mindestaußentemperatur von 15 ° C. Die kalte Jahreszeit ist einfach nichts für mein hot-blooded Body!

Auch wenn ich überhaupt kein Wintermensch bin, hat die kalte Jahreszeit doch auch ein Paar kulinarische Vorteile. Zu keiner Zeit im Jahr schmecken Zitronen, Orangen, Blut- und Halbblutorangen, überhaupt alle Zitrusfrüchte so gut wie jetzt im Jänner. Jetzt heißt es sich den Bauch mit Orangen und Blutorangen vollzuschlagen - und das am Besten täglich!

Dass ich mit dieser Liebe eindeutig nicht allein bin, wurde mir bei meinen letzten Einkäufen bewusst: Tagelang waren die heißbegehrten Tarocco Halbblutorangen ausverkauft. So ein Skandal!

Happy Sunshine Salad


2 Orangen
2  Tarocco
2 Clementinen
1 gute Handvoll Granatapfelkapseln
1 Handvoll Physalis, halbiert
3-4 Datteln, entkernt und in Streifen geschnitten
1 EL gehackte Petersilie
1/2 TL Sichuan Pfeffer, im Mörsere grob zerstoßen
1 TL Maldon Salz
1-2 EL bestes Olivenöl - zB von Noan
Ein Paar Spritzer Zitronensaft

 


Die Kappen der Zitrusfrüchte oben und unten abschneiden, mit einem scharfen Messer die Schale in kleinen Schritten vom Fruchtfleisch trennen, dabei leicht rund nach unten schneiden.
Die restlichen weißen Schalenteile stückweise mit dem Messer bis zum Fruchtfleisch entfernen. Anschließend die Früchte in dünne Scheiben schneiden und auf einem Teller anrichten. Granatapfelkapseln und Physalis sowie Datteln über den Orangenscheiben verteilen, mit Salz und Pfeffer bestreuen, Olivenöl und Zitronensaft darüber verteilen und schon ist unser Salat fertig.

Eine wahre Augenweide wie ich meine!

yours

xxx
 

Sonntag, 20. Dezember 2015

it´s christmas! (soon)

Der vierte Advent. Weihnachten ist ich mehr weit.
 
Der Baum steht schon bereit auf der Terrasse, Geschenke sind gekauft...nur noch die Planung unseres Weihnachtsdinners steht mir bevor. Was will ich mehr, außer den Weihnachten entspannt entgegenblicken?
 
Bevor ich mich aber hier in den Weihnachtsurlaub verabschiede und eintauche in die Zeit der Liebe, des Liebens und geliebt werden, will ich euch das letzte Kochvideo mit mir und Vegavita nicht vorenthalten.
 
Ein Rezept mit weihnachtlich, winterlichen Gewürzen verfeinert und für jeden ganz einfach nachzukochen. Vielleicht hat der eine oder andere von Euch ja genau auf diese Inspiration gewartet.  

 
Vegane Seitan-Fleischknödel mit Zwiebel-Pilz Topping, Orangen-Rotkraut und Kohlsprossen mit gerösteten Mandelsplitter
 
Zutaten für 4 Personen:
2 Packungen Vegavita Fleischknödel
150 ml Vegavita Rotwein
150 ml Orangesaft
5 Zwiebeln
100 g Champignons, fein geschnitten
600 g Rotkraut
500 g Kohlsprossen
2 Orangen, filetiert und gewürfelt
1 Zitrone
50 g geröstete Mandelsplitter
2 EL Risotto Reis
3 EL Vegane Butter
1 EL Olivenöl
1 EL Granatapfelmolasse
25 g Zucker
Salz/Pfeffer
½ Zimtstange
1 Lorbeerblatt
1 Gewürznelke
1 Sternanis

 
Rotkraut fein hobeln, einsalzen und mit dem Zitronensaft ordentlich verkneten.
In einem Topf etwas Olivenöl erhitzen, fein geschnittene Zwiebel – ohne Farbe zu geben –anbraten. Zucker beigeben, kurz mitbraten und mit Wein ablöschen. Rotkraut untermengen, mit Orangensaft aufgießen und Gewürze hinzufügen und zugedeckt dünsten.
Nach ca. 1 Stunde Kochzeit Risotto Reis zufügen und weitere 20 Minuten unter regelmäßigen umrühren zugedeckt weiterdünsten. Knapp vor vollendeter Garzeit mit Orangenfilets vermischen, nochmals mit Salz und Pfeffer abschmecken und fertigdünsten.


In der Zwischenzeit vegane Butter erhitzen, Zucker und Zwiebel darin solange bei schwacher Hitze dünsten, bis die Zwiebel eine goldbraune Farbe angenommen haben und weich gedünstet sind. Erst dann die Champignons unterheben und weiterbraten bis die Flüssigkeit verdampft ist und die Mischung eine leicht dunkelbraune karamellartige Farbe angenommen hat. Beiseitestellen und warmhalten.

Für die Kohlsprossen Olivenöl mit Granatapfelmolasse und 1 EL Wasser, Salz und Pfeffer gut verrühren. Die Kohlsprossen vierteln und mit der Marinade anmachen und im vorgeheizten Ofen bei 180° etwa 15 Minuten anrösten. Kurz vor dem Servieren die Kohlsprossen mit den gerösteten Mandelsplittern vermengen.

Knödel in siedendem Salzwasser nach Packungsanleitung kochen.
 
Genießen!
 
 
Und weil ich Euch nicht einfach so - ohne euch noch Süßes mit auf den Weg zu geben - hier ein weiteres Rezept unserer Vegavita Reihe:

 
Gebackener Apfelfächer mit Vanille Eis und Gewürzreismilch
 
Zutaten für 4 Personen:
1 Liter Vegavita Reisdrink
1 Becher Vegavita Vanilleeis
4 knackige Apfel
5 EL brauner Rohrzucker
150g Zucker
1 Ingwer
1 EL schwarzer Tee
1 Kapsel Kardamom
1 Zimtstange
1 Gewürznelke
3 Pfefferkörner

 
Backofen auf 170°C Heißluft vorheizen.
Apfel schälen, halbieren und mit einem Parisienne Ausstecher das Kerngehäuse entfernen. Apfelhälfte mit einem Messer in 2 mm dünne Scheibchen einschneiden.
 
In einer Pfanne den Rohrzucker mit 1 EL Wasser karamellisieren lassen und mit den Gewürzen verfeinern. Ein Backblech mit Backpapier belegen und Apfelhälften darauf auslegen. Jeden Apfel einzeln mit dem Karamell bestreichen und etwa 15-20 Minuten im Backofen backen. Nach 10 Minuten Backzeit die Äpfel wieder mit der Zucker-Gewürzmischung bestreichen.
 
Zuckersirup aus 150 g Zucker, 1 Zimtstange, 1 Sternanis, 1 Kardamomkapseln, 3 Pfefferkörner, 1 gute Prise Muskat, 1 Lorbeerblatt, 1 EL Schwarzen Tee und 1 cm Ingwer in Scheiben geschnitten. Alle Zutaten mit 200 ml Wasser zum Kochen bringen, dann bei geringer Hitze simmern lassen, bis die Flüssigkeit eine sirupartige Konsistenz erhalten hat. Vegavita Reisdrink erhitzen und je nach Geschmack mit dem Gewürzsirup süßen.
 
Die noch warmen Apfelfächer mit Vegavita Vanille Eis und Gewürzreisdrink servieren.

Weitere Rezepte findet ihr hier:

Pistazien Falafel mit Rote Rüben und Tahini Dip

Karfiol-Braten auf cremigen Beluga Linsen mit Räucher Tofu

Frohe Weihnachten und Prosit 2016!

yours

xxx




 

Sonntag, 6. Dezember 2015

Karfiol, Baby!


Karfiol - dieses vermeintlich herkömmliche und meiner Meinung nach vollkommen unterschätzte Gewächs - konnte sich in meinem persönlichen Gemüse-Ranking langsam aber sicher, unter die fünf beliebtesten Gemüsesorten platzieren. Denn als Ganzes im Ofen gebraten - leicht knusprig und mit Röstaromen veredelt – ist die kulinarische Vorfreude groß. Bei hohen Temperaturen gebraten, entwickelt der Karfiol ein nussiges Aroma und kann als ein erstaunlich herzhaftes und köstliches Gericht serviert werden. Die Zubereitung ist sehr einfach und macht großen Spaß und in Kombination mit den edel anmutenden schwarz grau leuchtenden Beluga Linsen wird dieses Gericht abgerundet. Ein wahres Gedicht!
Gemeinsam mit der Marke Vegavita eine Kochvideoreihe mit winterlichen Adventrezepten gedreht. An jeden Adventsonntag gibt es eine Rezeptidee für euer Festmahl. Einfache und trotzdem raffinierte vegane Rezepte für jeden Anlass oder aber auch für Euer bevorstehendes Dinner mit Freunden und Familie.

Karfiol-Braten auf cremigen Belugalinsen mit Räuchertofu



Zutaten für 4 Personen:
Karfiol-Braten:
50 ml Vegavita Weißwein
1 großer Karfiol oder 2 kleinere (mind. 1 Kilo ohne Blätter)
4 Knoblauchzehen
1 TL Chipotle Pulver oder alternativ geräuchertes Paprikapulver
1 TL Koriandersamen, ganz
1 TL Cumin, ganz
Zeste und Saft einer Bio-Zitrone
50 g Mandelsplitter, geröstet
5 Zweige Thymian
1 Bund frische Petersilie
Olivenöl
Grobes Meersalz
Pfeffer


Belugalinsen:
100 g Vegavita Räuchertofu
250 g Belugalinsen
1 Sternanis
1 Lorbeerblatt
1 Zwiebel, fein geschnitten
500 ml ungesalzene Gemüsebrühe (kalt)
100 ml Sojasahne
1 EL frischen Majoran
1 Prise Macis
1 EL  vegane Butter
½ EL Stärke, in kaltem Wasser auflösen


 
Zubereitung:
Backofen auf 180ºC vorheizen.

Knoblauch schälen und gemeinsam mit Chipotle Pulver, Koriandersamen, Cumin und Thymianblätter im Mörser zu einer Paste zerstoßen, 2 EL Olivenöl, Salz und Pfeffer zufügen und mit dem Stößel alles gut miteinander vermengen.

Damit der Karfiol gut stehen kann, Blätter und Strunk entfernen und den Karfiol in einer Ofenform platzieren. Anschließend den Karfiol mit der zuvor zubereiteten Gewürzpaste einreiben, mit Vegavita Weißwein und Zitronensaft übergießen und mit einem befeuchteten Backpapier bedeckt 30 Minuten backen. Nach 30 Minuten Backpapier entfernen und weitere 10 – 15 Minuten oder bis der Karfiol eine goldbraune Farbe angenommen hat, backen. Den fertigen Karfiol mit Zitronenzeste, frisch gehackter Petersilie und den gerösteten Mandelsplitter bestreuen.

In einem Topf vegane Butter erhitzen und die fein geschnittenen Zwiebeln glasig braten, Linsen zufügen und mit der kalten Gemüsebrühe aufgießen. Lorbeerblatt und Sternanis zufügen und auf kleiner Flamme zugedeckt zum Kochen bringen. Sobald die Flüssigkeit kocht, die Linsen salzen und ohne Deckel solange weiterkochen bis die Flüssigkeit aufgebraucht ist bzw. die Linsen bissfest sind. Vegavita Räuchertofuwürfel unterheben und Sojasahne und Stärke zufügen, aufkochen, weitere 5-10 Minuten köcheln lassen oder bis eine cremige Konsistenz entstanden ist.
Kurz vor dem Servieren abermals abschmecken und mit Majoran verfeinern.

Sonntag, 29. November 2015

Advent, Advent!

Der 1. Advent ist da und mit ihm wird die Vorweihnachtszeit eingeläutet. Kekse backen, Punsch trinken und sich die Finger auf Adventmärkten abfrieren und es trotzdem lustig haben...

Die Adventzeit ist aber auch die Zeit der großen Feiern und der opulenten Festmahle und genau für diese Zeit habe ich gemeinsam mit der Marke Vegavita eine Kochvideoreihe mit winterlichen Adventrezepten gedreht. An jeden Adventsonntag gibt es eine Rezeptidee für euer Festmahl. Einfache und trotzdem raffinierte vegane Rezepte für jeden Anlass oder aber auch für Euer bevorstehendes Dinner mit Freunden und Familie.

Aber seht doch einfach selbst:



Falafel mit Pistazien auf Humus mit karamellisierten Roten Rüben und Tahini Sauce
Für 4 Personen, Garungsdauer 45 Stunde


Zutaten:
2 Falafelmix
2 TL Cumin, ganz und im Mörser zerstoßen
Zeste 1 Bio-Zitrone
2 EL Frisch gehackte Minze
2 EL Frisch gehackte Petersilie
100 g unbehandelte ungesalzene Pistazien, gehackt
3 Becher Humus
Olivenöl
Paprikapulver

Für die Roten Rüben:
10 kleine Rote Rüben, geschält
50 ml Rotwein
50 ml Wasser
2 Knoblauchzehen
3 Zweige Thymian
1 EL Agavendicksaft

Für die Tahini Dip:

3 EL Tahini
2 EL Zitronensaft
3 EL Olivenöl
Salz und Pfeffer
Wasser

Zubereitung:
Ofen auf 180°C Heißluft vorheizen.

Rote Rüben salzpfeffern und mit Knoblauch, Thymian, Rotwein, Agavensirup und Wasser in eine Ofenform geben. Rote Rüben mit einem befeuchteten Backpapier abdecken und im Ofen ca. 30 Minuten backen.

Falafelmix in eine Schüssel geben und mit gehackte Kräuter, Pistazien, 1 TL Salz und Pfeffer sowie Cumin vermischen. Laut Packungsanleitung mit kochendem Wasser aufgießen, gut verrühren und ziehen lassen. Anschließend kleine Kugeln formen und in ausreichend Pflanzenöl goldbraun rausbacken.

Tahini mit Zitronensaft, Olivenöl und Salz und Pfeffer vermischen und je nach gewünschter Konsistenz Wasser hinzufügen.

Serviervorschlag:
Humus auf einem Teller ausstreichen, etwas Olivenöl darüber verteilen und Paprikapulver bestreuen. Falafel auf dem Humus platzieren und die Roten Rüben vierteln, Tahini Dip ebenfalls auf dem Teller verteilen und die Roten Rüben auf die Dip legen.

Viel Spaß beim Nachkochen!

yours

xxx

Mittwoch, 11. November 2015

Green Turban


Die Kürbiszeit geht auch in meiner Küche nicht unverrichteter Dinge vorbei - wie auch, wenn sie einem bei fast jedem Einkauf knallig bunt entgegen leuchten? Schön in großen Körben drapiert, machen sie es einem echt schwer, sich ihrer herrlichen Pracht zu entziehen oder gar den Markt zu verlassen, ohne eines dieser schönen Exemplare ganz schnell in den Einkaufskorb wandern zu lassen. 

Normalerweise gehe ich ja eher auf Nummer sicher und kaufe die Kürbissorten ein, die ich kenne. In letzter Zeit habe ich aber beschlossen, mein Einkaufsverhalten zu ändern und auch all den anderen wunderschönen Speisekürbissen ihre verdiente Chance zu geben. Und zu recht! Wie sonst hätte ich jetzt meinen neuen Lieblingskürbis entdecken können? 

Wer mich kennt, weiß, ich liebe es einen Turban zu tragen und als ich bei meinem letzten Gemüseeinkauf einen Kürbis mit dem – schöner könnte es nicht sein – Namen „Green Turban“ in der Hand hielt, war es klar: Dieser Kürbis wandert in meinen Einkaufswagen! Da ich aber auch eine unfassbar faule Köchin bin und es liebe, einfach und schnell zu kochen, will ich euch dieses schnell zubereitete Abendessen für 4 Personen nicht vorenthalten.

Gerösteter Turban (hahaha) mit Tahini-Kräuter Dip 



1 Green Turban Kürbis, gewaschen und entkernt 
4-5 verschiedene Karotten, längs geviertelt  
3 EL Olivenöl 
1 EL Ras EL Hanout
4 cm Inger, frisch gerieben 
1 Knoblauch, gepresst 
Salz und Pfeffer
  
Für die Dip: 
1 EL Tahini250 ml Joghurt
 Zeste ½ Zitrone
 Frisch gehackte Kräuter: Minze, Petersilie und Koriander 
½ EL Olivenöl 
Ein paar Spritzer Zitronensaft



Den Kürbis in etwas 2-3 cm dicke Spalten schneiden und mit den geviertelten Karotten in eine Schüssel geben. Aus den restlichen Zutaten eine Marinade machen und das Gemüse damit gut anmachen. Anschließend das Gemüse auf einem mit Backpapier belegtem Backblech legen und bei 190° Heißluft etwa 20 Minuten backen. Wer mag kann 5 minuten vor Ende der Backzeit ein Paar Jungzwiebel mitrösten.



Für die Dip einfach alle Zutaten gut miteinander vermischen und mit Salz und Pfeffer abschmecken. 

Ready to eat in 30 Minutes!

Yours

xxx